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Louis de Funés Fanseite

Nein...Doch...Ooh...

 1946 Dernier Refuge 

(Deutscher Titel: Letzte Zuflucht*)


Inhaltsangabe:

Philipp Duprez und seine Geliebte Sylvie Baron leben in den großen Hotels und Kasinos der französischen Riviera ein luxuriöses Leben. Die schöne Sylvie animiert die mit ihr flirtenden Herren zu einem gemeinsamen Besuch einer Spielhölle, deren Besitzer Alvarez ist, gleichzeitig der Chef einer internationalen Verbrecherbande, in der Philipp keine unbedeutende Rolle spielt.

Eines Abends lüftet einer der mitgebrachten Herren sein Inkognito: er ist Inspektor der Polizei. Philipp und Sylvie gelingt es im letzten Moment zu fliehen, jedoch unter Zurücklassung ihres gesamten ergaunerten Vermögens. Glücklicherweise macht Sylvie im Zug, der sie nach Paris bringen soll, die Bekanntschaft eines reichen Kaufmannes, der in seiner Unvorsichtigkeit Sylvie erzählt, er habe in seinem Reisegepäck eine große Geldsumme. Philipp und Sylvie beschließen einen kleinen Überfall. Dieser verläuft jedoch anders, als geplant. Gerade als Philipp das Geld an sich nehmen will, wird er überrascht. Er schlägt mit einem Schlagring seinen Gegner nieder – und tötet ihn dabei.

Bei ihrer Ankunft in Paris haben Sylvie und Philipp nur mehr den einen Gedanken, einen sicheren Unterschlupf zu finden. Durch die Polizei bedrängt, beschließen sie, in einer Provinzstadt, in der Sylvies Eltern ein kleines Sägewerk besitzen, Zuflucht zu suchen. Das scheint für sie der sicherste Ort, an dem sie sich vor der Polizei verbergen können.

Sylvie, die schon sechs Jahre ihre Eltern nicht besucht hat, stellt nun Philipp als ihren Bräutigam vor. Ihr Vater und ihre jüngere Schwester Antoinette können Sylvie ihren hochstaplerischen Lebenswandel, von dem sie die letzten schwerwiegenden Affären noch nicht kennen, nicht verzeihen. So ist auch hier der erste Kontakt zwischen Antoinette und Philipp sehr kühl, und Philipp, dem man allgemein in der Familie misstraut, fühlt sich in der kleinen ländlichen Umgebung äußerst unbehaglich – ist er doch das pulsierende Leben der  Großstadt gewöhnt.

Aber langsam findet er an der jungen und hübschen Antoinette Gefallen. Über ihren kindlichen Charme vergisst er alles Böse und Schlechte seiner dunklen Vergangenheit. Doch die Spannung , die allmählich zwischen den Schwestern Antoinette und Sylvie entsteht, kommt eines Tages zum Durchbruch. Antoinette gesteht ihrer älteren Schwester ihre Liebe zu Philipp. Sylvie macht daraufhin Philipp schwerwiegende Vorwürfe und bittet ihn, bei ihr zu bleiben. Er aber will mit Antoinette ein neues Leben beginnen. Da verliert Sylvie einen Augenblick lang die Nerven. Sie telefoniert mit Alvarez, der sie schon lange zu seiner Geliebten haben wollte, und hofft damit, Philipp zur Rückkehr zu ihr zu zwingen. Aber Alvarez, der die Brutalität und Skrupellosigkeit eines internationalen Verbrechers besitzt, stellt nun, da er den Aufenthaltsort der beiden kennt, seine Bedingungen: entweder Sylvie kommt mit ihm – oder er liefert Philipp der Polizei aus.

Sylvie will Philipp retten, will aber andererseits ihrer Schwester ein Glück mit Philipp nicht gönnen. Vor ihrer Abreise mit Alvarez enthüllt sie daher Antoinette den wahren Charakter Philipps. Antoinette und Philipp haben daraufhin eine Auseinandersetzung. Sie versucht ihn zu überreden, sich selbst der Polizei zu stellen. Aber während dieses Gespräches hört er schon den Lärm der ankommenden Autos der Polizei, die von Alvarez, der sein Wort gebrochen hat, um Sylvie für immer zu besitzen, verständigt wurde.

Philipp gelingt es, an einen Wagen der Polizei unbemerkt heranzukommen, und nach einer aufregenden Hetzjagd verschanzt er sich in einem Bahnhofmagazin, von wo er den Kampf mit der Polizei aufnimmt. Als auf einem benachbarten Geleise ein Zug vorüberfährt, versucht Philipp mit diesem zu entkommen. Im letzten Augenblick aber erreicht ihn die tödliche Kugel und er stürzt von dem in vollem Tempo fahrenden Zug….

Das Leben aber geht weiter. Langsam vergisst auch Antoinette den Mann, der ihr einmal ihr Leben bedeutete und dessen letzte Zuflucht s i e w a r!

Stab und Besetzung:

Regie: Marc Maurette

Kamera: Walter Limot

Musik: Jean-Jaques Grunewald

Drehbuch: Maurice Griffe, Marc Maurette

Louis de Funes……Speisewagenangestellter

Philipp Duprez…...Raymond Rouleau

Sylvie Baron……Mila Parely

Antoinette Baron……Giselle Pascal

Alvarez……Jean Max

Vater Baron…….Tramel

Mutter Baron……Marcelle Monthyl

Ein Polizeiinspektor……Roquevert

Ein Großkaufmann……Carpentier


Illustrierter Film Kurier Nummer. 764

Einladungskarte zur Premiere

Postkarte

Filmszene mit Louis de Funés

Sammelkarte

Anmerkung des Autors:

Leider gibt es bis heute keine DVD/VHS Fassung von diesem Film. Nach mir bekannten Informationen spielt Louis de Funés einen Speisewagenschaffner, der an einem Liebespaar verzweifelt. Die Szene mit ihm dürfte daher auch recht kurz gewesen sein. Leider besitze ich von diesem Titel keine Aushangfotos, Filmplakate, oder Werberatschlag. Wer aber etwas dazu beitragen möchte, kann sich gerne melden und wir werden einen Weg finden, das Material zu digitalisieren und hier auszustellen.