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Nein...Doch...Ooh...

1949 Au Revoir, Monsieur Grock

(Deutscher Titel: Manege Frei)


Inhaltsangabe:

Der junge Adrien, Sohn des Gastwirts und Uhrmachers Wettach in dem kleinen Schweizer Grenzstädtchen Biel, ist mit Begeisterung dem Zirkus zugetan. Heimlich versucht er nachzuahmen, was er den wandernden Artisten abgelauscht hat. Als eines Tages der Zirkusbesitzer Wetzel mit seinem Sohn Roberto seine Manege aufbaut, holt Adrien den Schimmel des Vaters aus dem Stall und reitet in den Nachbarort hinüber, um sich die Vorstellung anzusehen. Von diesem Augenblick an ist er für immer der Zirkuswelt verfallen. In aller Stille bereitet er sich auf seinen Beruf vor, bastelt Musikinstrumente, balanciert mit Seil und Stange, schlägt Rad und als er bei einem Balanceakt auf Grund einer Wette fast abstürzt und sich dabei nur durch Geschicklichkeit vor dem Absturz rettet, steht sein Entschluss endgültig fest, zum Zirkus zu gehen. Bei einem kleinen Wanderzirkus findet er eine Anstellung als Kassierer und kommt bei dieser Gelegenheit auch zum ersten Male ins Ausland. In Ungarn erlebt er mit der Zirkustänzerin Adelaide, der Tochter des Artisten Fracassa, die erste Liebesbegegnung und wird auf Grund der Rachepläne des sittenstrengen Vaters eines Tages die Ursache eines außergewöhnlichen Lacherfolges. Nach Jahren unermüdlicher Arbeit, kleiner Anfangserfolge und unvermeidlicher Rückschläge lernt er den französischen Komiker Antonet kennen, mit dem er sich eine komische Musiknummer ausdenkt. Sein Debüt mit dieser Nummer, die seinen späteren Weltruhm begründet, wird ein so großartiger Erfolg, das er von nun an das an Tagesgage erhält, was ihm vor kurzem kaum als Monatsgage angeboten worden war.

Als Grock zieht er durch Spanien, Frankreich, England, Italien, Deutschland und Russland, lernt die höchsten Persönlichkeiten kennen, spielt vor Fürsten, Königen, Kaisern, Ministerpräsidenten, aber seine eigentliche Liebe gehört jenen Menschen, die Abend für Abend auf den billigen Plätzen rund um die Manege seinem Humor begeistert zujubeln, vor allem aber der Jugend, deren Herzen er sich im Sturm erobert. Nach dem Krieg scheint die mit Wunden geschlagene Menschheit ihren Sinn für Humor verloren zu haben. Da besinnt sich Grock auf seine große Kunst als Clown, schlüpft noch einmal in seine Maske, holt noch einmal die Instrumente heraus und bringt allen, die ein offenes Herz für Humor und Komik haben, das von aller Erdenschwere befreiende und erlösende Lachen wieder.

Als er nach Schluss der Vorstellung ganz allein im verdunkelten Manegerund steht und den Blick über die leeren Sitzreihen gleiten lässt, zieht noch einmal, wie im Traum, sein Leben an ihm vorüber, das mit Enttäuschungen begann und mit Weltruhm endete. Und plötzlich steht vor dem berühmten Clown Grock alias Adrien Wettach, dem Mann, der die Welt zum Lachen brachte, ein junger Adrien, der den Auftrag erhält, das Lachen und den Humor, dieses glückliche Erbe des Vaters, der Menschheit zu erhalten und an die Nachwelt weiterzugeben.

Stab und Besetzung:

Regie: Pierre Billon

Drehbuch: N. A. Constantini und B. Christin-Falaize

Kamera: Toporkoff

Musik: Henri Sauguet und Grock

Produktionsleitung: Francois Carron und Fred Lyssa

Bauten: Pimenoff und Max Mellin

Ton: R. J. Philippe und Hermann Storr

Schnitt: Serin

Kostüme: Porrowsky und Jean Zay

Grock (Ist auch im Film) als Grock

Suzy Prim als Komtesse Barinoff

Alfonso Bovino als Alphonso

Nadine Rousseau als Grocks Mutter

Héléne Manson als Grocks Tante

Louis Mais als Antonet, Grocks Partner

Paul Oettey als Wetzel, ein Zirkusbesitzer

Marcel Pérés als Fracassa, Zirkusdirektor und Artist

Monique Marquenet als Adelaide, Zirkustänzerin

Illustrierte Filmbühne Nummer 604

Aushangfoto:

Sammelkarte:

Werberatschlag:

Film Auswertung:

Label: Französische TV Fassung, Laufzeit: 100:06 min., s/w


Anmerkung des Autors:

Louis de Funés hat in diesem Film nur eine Statistenrolle. Er befindet sich als Zuschauer in der Manege. (Schwarze Uniform, schwarze Kopfbedeckung, Schnauzbart und Bierkrug in der Hand). Da die Szene nur 2 Sekunden dauert und die Qualität des Films sehr bescheiden ist, ist er leider nur schwer zu erkennen. Aber es spielt definitiv mit.