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1949 Le Jugement de Dieu

(Deutscher Titel: Agnes Bernauer)


Inhaltsangabe:

Herzog Ernst von Bayern hat sich entschlossen, seinen Sohn, Prinz Albrecht, aus Gründen der Staatsraison mit der Prinzessin Bertha von Württemberg zu verheiraten. Obwohl der junge Mann wenig begeistert ist, gehorcht er und bereitet sich auf die Reise vor, um seine Verlobte heimzuholen. Seine Reise durch das Land wird mit großer Freude aufgenommen, und überall werden Feste organisiert, um den Erbprinzen zu feiern. Die Stadt Augsburg hat sich dabei durch beflaggte Straßen, Turniere und einen großen Ball besonders in Unkosten gestürzt. Dort ist es, wo Prinz Albrecht durch Zufall Agnes - die Tochter des Wunderarztes Bernauer - trifft, deren Schönheit ihn sofort bezaubert. Die Gelegenheit, sie wiederzusehen, bietet sich ihm dank einer kleinen Verletzung, die er während des Turniers erhielt, und die von ihrem Vater behandelt wird. Die beiden jungen Menschen erfasst eine stürmische Liebe, und Prinz Albrecht weigert sich, trotz gegenteiliger Vorschläge seines Gefolges, Augsburg zu verlassen, um Prinzessin Bertha zu treffen. Agnes Bernauer und Prinz Albrecht lassen sich heimlich nachts trauen und reiten anschließend zu Pferde nach dem Schoß Voburg. Hier residiert die Markgräfin Josepha, eine Tante des Prinzen und eine Soldatenfrau von kriegerischem Temperament.

Herzog Ernst befiehlt jetzt seinem Sohn, nach München zu kommen, um sein Verhalten zu erklären. Albrecht weigert sich jedoch, trotz der väterlichen Drohung, Agnes zu verlassen. Infolgedessen bricht ein Bürgerkrieg zwischen Herzog Ernst und dem Prinzen und dem von der Markgräfin angeworbenen Söldnern aus. Ein fanatischer Mönch rät Herzog Ernst, Agnes mit Gewalt von dem Prinzen zu trennen, indem man sie vor ein Hexentribunal bringt. Mit Hilfe bestochener Zeugen wird Agnes in Abwesenheit dem „Gottesurteil“ unterworfen, aber man muss ihrer habhaft werden, da sie von den Söldnern der Josepha beschützt wird. Es gelingt dem Mönch, in das Schloss der Markgräfin zu kommen, wo eben wieder mit einem großen Zechgelage ein Siegesfest gefeiert wird. Agnes ist von dem wüsten Treiben entsetzt und beginnt sich für alles schuldig zu fühlen, so daß es für den Mönch ein leichtes Spiel ist, sie von ihren Fehlern zu überzeugen. Er lässt sie ihr magisches Können über die Menschen erkennen, so daß sie ihm schließlich bekennt, daß sie eine Hexe ist. Vom schlechten Gewissen gepeinigt bekennt sie sich vor den Soldaten schuldig und nimmt die harte Strafe des „Gottes-Urteils“ schließlich auf sich.

Am nächsten Morgen begleitet ein langer Zug Agnes, die sich in der Nacht heimlich aus dem Schloss geschlichen hat, zum Schauplatz ihrer Sühne an den Ufern der Donau. Prinz Albrecht, dem von seinem Freund Törring, der tödlich verwundet in seinem Zimmer zusammenbricht, mitgeteilt wurde, was passierte, eilt zum Fluss, um seiner Frau zu Hilfe zu kommen. Aber diese ist bereits in den Händen der Henker, die sie, mit einem schweren Stein um den Hals und an den Händen gefesselt, ein Boot besteigen lassen. In dem Augenblick, wo das Boot die Mitte des Stromes erreicht, stößt sie der Henker in den Fluss. In diesem Augenblick erscheint Albrecht auf der Spitze des Felsens, der die Donau überragt, und sieht das schreckliche Geschehen. Ohne zu zögern und völlig verzweifelt springt er von der Höhe in den Fluss, aber die Strudel ziehen ihn auf den Grund, und so verschwinden beide unter den entsetzten Augen der Menge für immer…..

Stab und Besetzung:

Agnes Bernauer als Andrée Debar

Prinz Albrecht von Bayern als Jean-Claude Pascal

Markgräfin Josepha alsGabriel Dorziat

Herzog Ernst von Bayern als Pierre Renoir

Graf Törring als Jean Barrére

Vater der Agnes Bernauer als Oliver Hussenot

Dominikanermönch als Marcel Raine

Regie: Raymond Bernard

Kamera: Roger Huber

Musik: Joseph Kosma

Drehbuch: Bernard Zimmer

Bauten: Robert Gys

Das Neue Film Programm Nr. 4287

Französische Cinema Karten

Sammelkarte:

DVD Auswertung:

Label: TV Fassung, Laufzeit: 97:02 min., s/w