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Louis de Funés Fanseite

Nein...Doch...Ooh...

1949 Rendez-vous avec la Chance


Inhaltsangabe:

Robert Robin (Henri Guisol), Buchhalter in einer Tapetenfabrik, ist ein durchschnittlicher Franzose im mittleren Alter. Er lebt sehr bescheiden als einfacher Angestellter, aber er zweifelt nicht daran, eines Tages vielleicht durch ein Wunder seine Lebensfreude wieder zu finden. Seine erste Anstrengung ist es, sein Zölibat, das er sich auferlegt hat zu brechen, weil Bobin Blanche (Suzanne Flon) davon ausgeht, dass die Ehe sein Leben verändern und ihn zu einem anderen Mann machen wird, glücklicher und unternehmungslustiger als je zuvor. Und selbst wenn sich nicht alles ändert, kann man Glück und Enttäuschungen zu zweit viel besser ertragen. Ganz zu schweigen davon, dass es bestimmte Vorteile gibt, die durch eine Ehe symbolisiert werden ...

Ordnung im eigenen Heim ist das Geheimnis des Glücks und ein Junggeselle kann zu Hause nicht so viel Ordnung haben wie ein verheirateter Mann, das weiß jeder! Aus all diesen Gründen heiratete Bobin Blanche, eine Krankenschwester, die Robert Robin in einem Restaurant kennen lernte und die sehr gut organisiert war, ihren Buchhalter. Bobin Blanche ist zwar aktiver und ordentlicher, aber sie gibt nicht zu, dass ihr Mann ihrem Beispiel nicht folgt und der unglückliche Robin mit der Hausarbeit mittlerweile viel mehr zu tun hat, als er noch allein war. Im Übrigen ist das Leben in der Ehe nicht unbedingt glücklicher. Als er glaubte, dass die Ehe dazu beiträgt, Enttäuschungen leichter zu ertragen, ahnte Robin nicht, dass das Eheleben eine zusätzliche Enttäuschung darstellen könnte.

Es gibt jedoch Menschen, die Glück haben. Paulette (Dora Doll) und Gambier (Pierre Louis), die auf Robins Anweisung im Büro sind, zeichnen sich durch Glück aus: Paulette nimmt sich einen reichen Verlobten und Gambier, ein Rennsportfanatiker, schreibt eine sensationelle Story, die mehrere Millionen einbringt. Robin sieht als Zuschauer diese glücklichen Schicksalsschläge, die ihn aber nicht berühren. Und doch lächelt ihn die Liebe an. Er gab Michéle (Daniéle Delorme), der Sekretärin, den Platz einer jungen Frau, die vorher von M. Gauffre (Jean Brochard), ihrem Chef, sehr rabiat entlassen worden war. Der Boss hat zwar mittlerweile seine Meinung geändert, aber in Michéles Augen ist Robin der Retter; und ein schüchternes Mädchen verliebt sich fast immer in ihren Retter! In dieser sehr keuschen Liebe findet Robin endlich den Duft von Abenteuer und Glück, die er im Alter von 40 Jahren noch nicht kannte. Jetzt besteht die Möglichkeit, nicht nur Glück, sondern auch Abenteuer zu verwirklichen. Gambier, der neue Millionär, hält  sich mehrere Wochen in Nizza auf, danach wird er eine Plantage in den Kolonien kaufen. Er bietet Robin an, ihm mit Michéle zu folgen. Robin zögert, ist wohl aber in Versuchung. Um ihm das ganze schmackhaft zu machen sagt man ihm, dass er anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Hauses, in dem er beschäftigt ist, zum stellvertretenden Direktor ernannt wird. Es gibt also Gerechtigkeit und bürgerliche Tugenden finden immer ihre Anerkennung? Das ändert sich bald. Eine bittere Enttäuschung macht sich breit, als er erfährt, dass er weder zum stellvertretenden Direktor noch zum Hauptbuchhalter ernannt wird. Er ist gekränkt, aber es ist Michéle, die sich über die Ungerechtigkeit empört. Sie gehen beide getrennte Wege. Aber es wird nur noch eine zusätzliche Enttäuschung sein. Robin ist kein Held, nicht einmal ein Mann der Tat und überhaupt kein Liebhaber. Und außerdem verlor Gambier seine Millionen im Baccara.

Nüchtern stellt Robin fest: Es gibt keine Wunder ... Robin kehrt ins Büro zurück (wo Michéle, niemals zurückkehren wird), und anschließend nach Hause.

Stab und Besetzung:

Regie: Emil E. Reinert

Buch: André-Paul Antoine, Jacques Natanson

Musik: Joe Hajos

Kamera: Roger Dormoy

Produzent: Simon Barstoff

Schnitt: Isabelle Elman

Henri Guisol als Robert Bobin

Daniéle Delorme als Michéle

Suzanne Flon als Bobin Blanche

Pierre Louis als Gambier

Jean Brochard als M. Gauffre

Dora Doll als Mademoiselle Paulette

Louis de Funés als Kellner

Film Complet Nr. 237 vom 21.12.1950

Französischer Werberatschlag:

Sammelkarte:

Film Auswertung:

Laufzeit: 72:00 min., s/w (unbestätigt)

Anmerkungen des Autors:

Leider lag mir bis heute kein Original Film.- und Bildmaterial vor, die die Anwesenheit von Louis de Funés als Kellner in einem Restaurant bestätigt.