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Nein...Doch...Ooh...

1950 Sans Laisser D`Adresse

(Deutscher Titel: Ohne Angabe der Adresse / Adresse Unbekannt)

Filmplakate aus Frankreich, Deutschland und der ehemaligen DDR


Inhaltsangabe:

Eines abends gegen acht Uhr nimmt der Taxichauffeur Emile einen Fahrgast am Gare de Lyon auf, ein ganz junges Mädchen, Therese, das ein wenig verloren am Bahnhofsausgang stand. Sie lässt sich in die Rue Ravignon, auf den Montmartre fahren. Sie bittet den Chauffeur zu warten, da sie das Geld für die Fahrt nicht habe und erst von „der Person“, die sie suche, leihen wolle. Das Warten dauert nicht lange. Nachdem das junge Mädchen wieder im Taxi sitzt, gesteht es Emile, daß die „Person“, die es sucht, nicht mehr in der Rue Ravignon wohne. Die neue Adresse sei Rue Vavin. Langsam wird der Chauffeur wütend, trotzdem fährt er in Richtung zum 6. Arrondissement. Unterwegs erfährt er von dem jungen Mädchen, dass es nach Paris gekommen sei, um den Mann wiederzufinden den es als seinen Gatten betrachte. Vor rund einem Jahr habe sie ihn in Chambery kennengelernt. Die Suche nach dem unauffindbaren Verlobten geht weiter: in seiner Junggesellenwohnung in der Rue Vavin, im Verlagsgebäude einer Zeitung, bei der er als Redakteur tätig ist, in Saint Germain des Pres, wo er jeden Abend ins „Le Montana“ und in „Die Bibliothek“ zu gehen pflegt. Und schließlich kommen wir an eine Wohnungstür, wo Therese einer etwa 35 Jahre alten Dame und einem kleinen zehnjährigen Jungen gegenübersteht – dem Sohn des Mannes, den sie sucht. Der gute Emile versucht das junge Mädchen zu überreden, nach Chambery zu seiner Familie zurückzufahren mit dem Säugling, den es in der Gepäckannahme im Gare de Lyon zurückgelassen hat. Er selbst fährt eilig nach Hause. Eine Nachbarin berichtet ihm, das seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden sei und daß man eine Frühgeburt befürchte. Als Emile ins Krankenhaus kommt, steigt über den Pariser Dächern schon die erste Morgendämmerung hoch. Er erfährt, dass er Vater eines entzückenden kleinen Mädchens geworden ist. Aber erst in ein paar Stunden könne er seine Frau sehen, denn jetzt solle sie erst einmal ruhig schlafen. Glücklich geht Emile, um den wohlverdienten starken Kaffee zu trinken. Aber im Hofe des Krankenhauses kommt er an einem Krankenwagen vorbei: man trägt eine junge Selbstmörderin aus dem Wagen und über den Hof. Seine Gedanken gehen zu Therese zurück. War sie nicht auch einer Verzweiflungstat fähig? Angstvoll eilt Emile zum Gare de Lyon – und findet Therese nicht mehr. Vor einigen Minuten haben sie ein paar Leute, die hier herumstehen, weggehen sehen. Emile eilt aus dem Bahnhofsgebäude. Nichts. Er schickt alle Taxis, die zu dieser Stunde von seinen Kameraden gefahren werden, auf die Suche nach der jungen Mutter. Zu gleicher Zeit hat Therese am Seine-Kai zum letzten Male ihr Kind geküsst. Sie legt es auf eine Bank und steigt die Stufen hinunter, die zum Wasser führen. Ein klägliches Geschrei lässt sie sich umwenden. Das Kind ist aufgewacht. Und Therese steigt langsam wieder die Stufen hinauf. Oben, vom Quai de la Rapee her, kommt ein Taxi eilig angefahren. Drei Stunden später, im Krankenhaus. Endlich hat man Emile Gauthier zu seiner Frau gelassen. Sogleich hat er ihr von dem Schicksal des Mädchens Therese erzählt. „Dummkopf“ meint die Frau, „warum hast du sie nicht zu uns mitgenommen?“ Das Gesicht Emiles verklärt sich: „Sie ist bereits da…“ sagt er. Die Tür öffnet sich leise und Therese steht auf der Schwelle, mit ihrem Kind auf dem Arm. 

Stab und Besetzung:

Regie: Jean-Paul Le Chanois

Drehbuch: Alex Joffe

Dialoge: Jean-Paul Le Chanois

Kamera: Marc Fossard

Musik: Joseph Kosma

Ausstattung: Max Douy und Serge Pimenoff

Bernard Blier…..Emile

Daniele Delorme…..Therese

Louis de Funes…..als werdender Vater

Arlette Marchal…..Madame Forestier

Gerard Oury…..Journalist

Juliette Greco…..Als Sängerin


Illustrierte Filmbühne Nummer 1509

Französische Cinema Karten

Sammelkarte

DVD Auswertung:

Label: René Chateau DVD, Laufzeit: 87:09 min., s/w