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Louis de Funés Fanseite

Nein...Doch...Ooh...

1951 Les Dents Longues

(Deutscher Titel: Von Sensationen Gehetzt)


Inhaltsangabe:

Vor dem Chefredakteur eines Sensationsblättchens in Lyon steht ein junger Mann, etwas linkisch, verlegen, schüchtern. Er hat sich auf eine Anzeige hin beworben (Intelligenter junger Mann als Sekretär gesucht), er gefällt dem Chef und wird engagiert. Ein merkwürdiger Mensch ist dieser Chefredakteur Antoine Josserand: durchaus nicht unbegabt, ein Mann mit dem viel berufenen „unheimlichen Riecher“ für Sensationen und wirkungsvolle Schlagzeilen, der nur zu gut die Fehler und Schwächen seiner lieben Mitmenschen kennt. Seine Redaktionskonferenzen hält er im Hinterzimmer einer Bäckerei ab und bei einer guten Flasche Rotwein kommen ihm die besten Ideen. Er nimmt Louis Commandeur, dessen ausgezeichnete journalistische Begabung er sofort erkennt, in sein Heim auf, und dieser revanchiert sich sofort auf seine Weise, indem er mit des Chefredakteurs junger Frau, einer ehemaligen Tänzerin, eine kleine Liaison beginnt. Der junge Anfänger schreibt eine ausgezeichnete Reportage, der Chefredakteur veröffentlicht sie sofort – und unterzeichnet mit seinem Namen. Die viel versprechende Zusammenarbeit platzt mit einem Eklat. Ein neuer Job findet sich schnell: ein Engagement als Reporter beim „Rhone-Soir“. Hier tritt ihm plötzlich und unvermittelt eine Frau gegenüber: groß, blond, hoch gewachsen, feinnervig und sensibel. Eva, die junge Angestellte eines Fotolabors, hat dem Herrn Reporter aus Gründen menschlicher Anständigkeit ein Bild unterschlagen, daß dieser zu einer Reportage bringen wollte. Dem Krach folgen rasch die Versöhnung und gemeinsame Ausflüge ins Rhonetal.

Immer weiter treibt Louis Commandeur der Ehrgeiz. Ein glücklicher Umstand hat ihm Sensationsmaterial in die Hand gespielt. Mit diesem Material muss der Sprung nach Paris glücken! Der Zufall will es, daß Mr. Walter, einer der bekanntesten Pariser Journalisten, gerade in Lyon weilt. Louis Commandeur antichambriert, er stellt alles mögliche an, um den Journalisten zu sprechen, und wieder ist das Glück auf seiner Seite. Mr. Walter kauft seine Reportage und engagiert ihn für sein neues Blatt „Paris-France“.

Paris: Er bezieht ein kleines Appartement, heiratet Eva, wird in der Redaktion bald die rechte Hand des Chefs – und wieder packt ihn mit Allgewalt die Besessenheit des Journalisten: Konferenzen, Reportagen, Sensationen, Hetze vom frühen Morgen bis in die tiefe Nacht. Eva fühlt sich bald unglücklich und verlassen… Der Wirbel des Pariser gesellschaftlichen Lebens lässt sie unbefriedigt, seine Oberflächlichkeit und innere Hohlheit stoßen sie ab. Ein Kind kommt zur Welt, für kurze Zeit führt die gemeinsame Sorge Louis und Eva wieder zusammen, aber der plötzliche Tod des Kindes vertieft nur noch den Riss zwischen beiden Menschen. Oft sieht Eva ihren Mann nur noch für eine knappe Stunde bei den Mahlzeiten. Die Arbeit reibt ihn auf, aber auch ein Verhältnis mit der Frau eines Hauptaktionärs des Blattes stiehlt ihm den letzten Rest seiner Zeit…

Plötzlich sieht Louis eine neue Chance: sein Chef, dem dämonischen Spiel der um Macht und Einfluss kämpfenden Direktoren und Aktionäre, ihren Intrigen und Eifersüchteleien doch nicht ganz gewachsen, begeht einen entscheidenden Fehler. Louis erfasst sofort die Situation, ohne Skrupel und Bedenken schwenkt er auf die Seite der Todfeinde seines Gönners. Der Lohn bleibt nicht aus: er wird Chefredakteur des „Paris-France“.

Eva ist von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde unruhiger geworden. An dem Tag, an dem Louis das Erscheinen der ersten Nummer des Blattes unter seiner Leitung überwacht, verlässt sie ihr Heim. Verzweifelt irrt sie die ganze Nacht in Paris umher, ein dunkler, unbewusster Drang treibt sie zum Verlagsgebäude. Von einer merkwürdigen Angst getrieben geht sie durch die düsteren Gänge zum Rotationssaal. Endlich findet sie ihren Mann: er arbeitet – von ihr unbemerkt – wie ein Tier, nur seinem Beruf hingegeben. Ein leises Lächeln geht über ihre Züge. Sie weiß, daß sie Mann nicht verlieren wird… Aber sie versteht in diesem Augenblick erst ganz, was es heißt, mit einem Journalisten verheiratet zu sein, der von seinem Beruf besessen ist….

Inhaltsangabe:

Regie: Daniel Gélin

Drehbuch: M. Audiard, M. Camus, D. Gélin, J. Robert

Dialoge: Michel Audiard

Kamera: Robert Juillard

Musik: Paul Misraki

Bauten: Robert Clavel

Produktionsleitung: Georges Roitfeld

Daniel Gélin als Louis Commandeur

Daniéle Delorme als Eva

Jean Chevrier als Antoine Josserand

Jean Debucourt als Mr. Walter

Louis Seigner als Mr. Goudal

Olivier Hussenot als Mr. Maurienne

Louis de Funés als Angestellter im Fotolabor

Werberatschlag:

Deutsche Aushangfotos:

Sammelkarte:

DVD Auswertung: 

Label: L.C.J Editios & Productions, Laufzeit: 104:06 min., s/w