google-site-verification=K2U3pFCNHRKh_Zr62_c0AUqjcfLFqwOPQIr9B3cFOcU

Louis de Funés Fanseite

Nein...Doch...Ooh...

1952 Moineaux de Paris


Inhaltsangabe:

Es war einmal... ein kleiner Sängerknabe namens Jeannot, der glücklich und sorglos in der Gesellschaft seiner Sängerkameraden lebte und seinem Chorleiter (Robert Lombardi) große Freude bereitete. Eines Tages, während einer Tour durch Frankreich, sieht er um den Hals einer jungen Amerikanerin das „Kreuz von Bola“. Miss Smith (Virginia Keiley), Tochter eines Impressarios (Gimberg), der gerade die Chorsänger für einen Auftritt in Amerika engagiert hat, trägt ein wertvolles Medaillon um den Hals, das einen Kaiseradler darstellt. Jeannot war überwältigt und von diesem Tag an wurde er, der bis jetzt immer fröhlich und lebhaft war, so bizarr, dass er alle mit Sorge erfüllte, einschließlich des Busfahrers Petit Louis (Max Elloy), der immerhin sein bester Freund ist. Jeannot behauptete, dass dies das Medaillon war, das noch von seiner Großmutter getragen wurde, die während eines Bombenangriffs getötet wurde. Das Medaillon war zwischenzeitlich verschwunden. Es war aber mehr als eine Familienerinnerung, denn es wurde als Talisman angesehen, da Napoleon es seinem Vertrauten Césarin (Jean-Pierre Aumont), dem Husaren der kaiserlichen Garde, anvertraut hatte, um es seinem Sohn zu bringen da das Medaillon eine Nachricht enthielt. Jeannot, der eine ungewöhnliche Disziplinlosigkeit zeigt, möchte das Medaillon von Miss Smith unbedingt haben, die aber kann den Zorn des Kindes nicht verstehen. Der Chorleiter greift ein, weist Jeannot zurecht und schickt ihn auf sein Zimmer zurück. Jeannot verzweifelt und erinnert sich an die Geschichte, die ihm seine Großmutter erzählt hat. Er nennt immer wieder den Namen seines Vorfahren Césarin, damit dieser ihm zu Hilfe kommt, um das Medaillon wieder zurückzugewinnen. Plötzlich sieht er unter Tränen einen majestätischen Husaren der Garde, der ihn in die Arme nimmt und versucht, ihn zu trösten. Es ist Césarine, der nur auf diesen Aufruf gewartet hat. Es ist in der Tat das Medaillon des Kaisers, das die Amerikanerin trägt. Dank Jeannot`s Ruf wird Césarin nun endlich in der Lage sein, die Mission zu erfüllen, die der Kaiser ihm in St. Helena anvertraut hatte und die er bisher nicht ausführen konnte. So verwirrend es auch erscheinen mag, aber nur die Zuschauer und Jeannot können Césarin tatsächlich sehen. Was alle um ihn herum dazu bringt, sich zu fragen, ob er nicht wirklich verrückt geworden ist. Tatsächlich lebt Jeannot einfach in einer imaginären Welt, an die wir Erwachsenen die Erinnerung verloren haben und zu der wir manchmal gerne einen geheimen Weg finden würden. Vorerst setzen sie ihre Tour durch Frankreich fort. Nach Saint-Jean-de-Luz kommen sie in Bagnères-de-Bigorre an, wo sie ein Konzert in den berühmten Höhlen von Médous geben. Dorthin begab sich auch die junge Amerikanerin, die immer noch besorgt war wegen Jeannot um ihm das Medaillon zu bringen. Aber Césarin, der unsichtbar und immer präsent ist, lässt sich nicht täuschen und beweist Jeannot, dass es sich nur um eine Kopie handelt. Es ist um jeden Preis notwendig, das echte Medaillon zu finden und um dies zu tun, benötigt Jeannot den Chorleiter des Knabenchors. Die Gendarmen suchen derweil sehr intensiv nach Jeannot. Sie verfolgen ihn durch die Straßen und die Gänge der Abtei Mont-Saint-Michel. Sie verhaften ihn schließlich. Aber Dank Césarins Mithilfe konnte Jeannot jedoch fliehen und seine Mission fortsetzen. Jeannot steigt über eine Leiter in das Schlafzimmer von Miss Smith ein und tauscht das Medaillon aus. Jeannot und Césarin die das richtige Medaillon nun in ihrem Besitz haben, begeben sich nun zum Invalidendom, wo der Kaiser und der Adler ruhen. Auf dem Grab Napoleons legt Césaire das Medaillon ab, das dann ganz plötzlich verschwindet. Unter der riesigen Kuppel herrscht völlige Stille. Diese wird bald von den Rufen von Jeannot gestört, der Césarin anruft. Aber der Husar der Garde, dessen Mission erfüllt war, verschwand, nachdem er endlich das Recht auf ewige Ruhe gewonnen hatte. Jeannot wandert allein auf der großen Marmortreppe. Er ist verzweifelt, seinen Abenteuerbegleiter verloren zu haben, aber ein strahlendes Lächeln erleuchtet das Gesicht dieses Kindes. Er geht wieder zu seinen Kameraden im Knabenchor, die wie er anfingen, an diese schöne Geschichte zu glauben und er wird ihnen immer wieder davon erzählen…

Stab und Besetzung:

Regie: Maurice Cloche

Musik: Paul Bonneau

Kamera: Nicolas Hayer

Ton: Raymond Gauguier

Jean-Pierre Aumont als Césarin

Petit Chanteur als Jeannot

Max Elloy als Petit Louis

Virginia Keiley als Miss Smith

Gimberg als Mr. Smith

Robert Lombard als Chorleiter

Louis de Funés als Psychiater

Philippe Olive als Kommissar

Odette Barancey als Großmutter

Film Complet Nr. 404 vom 24.09.1953:

Sammelkarte:

Film Auswertung:

Label: TV Fassung, Laufzeit: 84:53 min., s/w