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Nein...Doch...Ooh...

1953 Im Schlafsaal der großen Mädchen

(Französischer Titel: Dortoir des Grandes)


Inhaltsangabe:

Im Pensionat von Mérémont ist eines der achtzehn streng erzogenen Mädchen erwürgt in seinem Bett aufgefunden worden. Die Tote ist Vissia Berg. Der sympathische junge Inspektor Marco ist mit der Untersuchung dieses Falles beauftragt worden. Er hat zwischen all den jungen hübschen Mädchen keinen leichten Stand, denn sie bringen dem gutaussehenden Mann ein Interesse entgegen, das sie nicht ganz mit der Ernsthaftigkeit seiner Aufgabe vereinbaren lässt. Besonders eines der Mädchen, Aimée de la Capelle, ist ganz seinem Charme verfallen. Madame Haszard Habran, die Direktorin des Pensionats, ist der Ansicht, dass der Mörder nur außerhalb der Schule zu suchen sei. Doch Marco ist davon keineswegs überzeugt. Er steigt nächtlicherweise in den Schlafsaal ein und wird sofort von den Mädchen überfallen, denn sie glauben, der Mörder sein zurückgekehrt. Der Beweis ist somit erbracht: Die Mädchen haben einen viel zu leichten Schlaf, als das man bei ihnen eindringen könnte, ohne sie aufzuwecken. Unterdessen wartet unten im Dorfe, im Hotel „Zur grünen Tanne“, in voller Trauer Frau Berg, die Mutter der Ermordeten, auf den Ausgang der Untersuchungen. Sie ist durch den Tod Vissia`s in den Besitz eines ungeheuren Vermögens gekommen und wird von einem verdächtigen Mann namens Da Costa begleitet, der ihr auffällig den Hof macht. Marco lässt die beiden durch Julie, eine hübsche, gewitzte kleine Person. Die im Gasthof als Dienstmädchen beschäftigt ist, überwachen und aushorchen. Seine Nachforschungen im Pensionat werden immer schwieriger. Die Direktorin bangt um den Ruf ihres Instituts, und die Schülerinnen haben sich gegen ihn verschworen und verweigern jegliche Aussage. Doch bald erfährt er, dass sich Nachts merkwürdige Dinge im Schlafsaal des Internats abspielen, von denen die Direktorin nichts ahnt. So z.B., das die „Großen“ Gespenster spielen, um ihre Lehrerin, Mademoiselle Tournesac, zu erschrecken. Und sehr beliebt ist auch das Spiel, eine Mitschülerin an ihr Bett zu fesseln, die dann im Laufe der Nacht versuchen muss, sich von den Fesseln zu befreien. Marco erfährt, dass Vissia Berg am Vorabend des Mordes von ihren Kameradinnen auf diese Weise gefesselt worden war, bevor sie ihren Gespenstergang antraten. Der Mörder brauchte also nur an ihr Bett zu treten und die Schnur festzuziehen. Unbemerkt konnte er sich danach entfernen.

Plötzlich scheint alles eine neue Wendung zu nehmen. Durch geschicktes Ausspielen der Mädchen gegeneinander stellt Marco fest, das gerade an diesem Abend Bettina beim Gespensterspiel fehlte. Im Verhör weigert sie sich, ihre Abwesenheit zu erklären und macht sich dadurch verdächtig, bis Mademoiselle Persal, die Mathematiklehrerin, gesteht, das sie am Abend des Mordes Bettina in ihrem Zimmer „Privatunterricht“ gegeben habe. Eine merkwürdige Person ist diese Mathematiklehrerin Persal. Ihre Beziehungen zu verschiedenen Mädchen des Internats sind mehr als zweideutig. Sollte die Lehrerin Vissia Berg aus Eifersucht getötet haben?

Im Dorf lernt Marco einen Photographen kennen, der wegen Verbreitung obszöner Bilder bereits mehrfach vorbestraft ist. Bei der Erwähnung des Namens Vissia Berg ist er offensichtlich verwirrt, obwohl er behauptet, das Mädchen nie gesehen zu haben. Ob auch er in dem Drama eine Rolle spielt? War Vissia Berg seine Geliebte oder gar sein Modell? Am nächsten Abend treffen sich Marco und Aimée de la Capelle in einer verschwiegenen Hütte im Park. Sie erzählt ihm, dass Da Costa am Vorabend des Mordes versucht hatte, Vissia zu vergewaltigen. Nur ihr plötzlicher Tod habe einen Skandal verhindert. Und er erfährt auch: Vissia besaß eine Kamera, mit der sie mehrere Szenen im Pensionat gefilmt hatte. Was für Szenen? Waren sie delikater Natur? Oder für eine Person belastend? Sollte ihr dies das Leben gekostet haben? Während die enttäuschte Aimée das Pflichtbewusstsein des Geliebten verflucht, verfolgt der Inspektor diese neue Spur. So bestätigt ihm der Briefträger von Mérémont, dass eine ihm unbekannte Person nach Vissia`s Tod ein Päckchen mit Filmen zur Beförderung aufgegeben habe. Marco vergleicht heimlich die Unterschrift in dem Einschreibebuch der Post. Danach entwickelt er eine geheimnisvolle Tätigkeit. Die Ferien beginnen. Das ganze Internat ist zur Preisverteilung für die besten Leistungen im großen Festsaal versammelt. In das erwartungsvolle Schweigen verkündet plötzlich der Inspektor, dass es ihm gelungen sei, sich eine Kopie der Filme von Vissia Berg zu beschaffen und das er diese jetzt vorführen werde. Wie hatte das junge Mädchen, dem der Tod für immer den Mund verschloss, ihren Mörder filmen können? Die letzte Szene des Films, „Im Schlafsaal der großen Mädchen“ bringt Licht in die vielen geheimnisvollen Vorfälle und Geschehnisse sowie die Lösung des rätselhaften Mordes…

Doch der Triumph des Inspektors Marco ist nicht ganz vollständig. Auch er hat seine reizende kleine „Mitarbeiterin“ Aimée de la Capelle, die viel zur Aufklärung des Verbrechens beitrug, liebgewonnen. Aber – noch stehen gesellschaftliche Schranken zwischen ihnen, denn er ist nur ein kleiner Polizeibeamter. Doch eines Tages wird er berühmt sein, ein Kriminalist, von dem man mit Hochachtung spricht, und dann…

Dies ist übrigens der einzige Film, in dem Louis de Funés eine Darstellerin geküsst hat!

Stab und Besetzung:

Regie: Henri Decoin

Produzent: Raymond Eger

Musik: Georges Van Perry

Kamera: Robert Lefebvre

Schnitt: Denise Reiss 

Jean Marais als Inspektor Marco

Francoise Arnoul als Aimée de la Capelle

Denise Grey als Die Direktorin

Jeanne Moreau als Julie

Noél Roquevert als Der Gastwirt

Lino Noro als Mademoiselle Tournesac

Pierre Morin als Inspektor Broche

Humberto Almazan als Da Costa

Louis de Funés als Photograph

Katherine Kath als Mademoiselle Persal

Illustrierter Film Kurier Nummer 2066

Das Neue Film-Programm:

Illustrierte Film-Bühne Nummer 2384

Kino Programm

Deutsche Kinoaushangfotos

Pressefotos:

Französische Cinema Karten

Sammelkarte:

Film Auswertung:

Label: Italienische VHS Cassette, Laufzeit: 96:22 min., s/w

Fotostrecke siehe "Dortoir des Grandes"